Verkrachte Gitarren, Gesang zwischen Countertenor und Wahnsinn. Sehr Seventies-orientiert das Ganze. Und damit ist eigentlich auch schon alles zu Black Moon Spell gesagt. Klischees werden gerne genommen und finden in den Songs Anwendung, damit auch jeder Hörer etwas zum Festhalten und Wiedererkennen hat. Hinzu kommen Songtitel, die wohl als Eyecatcher fungieren sollen, wieso sonst schreibt man heute noch Lieder mit Titeln wie Headbanger, Magic Mirror oder Demon From Hell? Ziemlich eintöniger Rock, der aber nicht allzu viel Nachdenken erfordert und somit sicherlich die eine oder andere Party beschallen dürfte, kann man Black Moon Spell doch gut als nichtssagende Hintergrundmusik verwenden.

Einen richtig guten Song bietet das Album dann aber doch: Staircase Of Diamonds ist wunderbar verhallt und psychedelisch. Ansonsten aber ist die Musik von King Tuff doch zu althergebracht.

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Text: Simon-Dominik Otte