Jetzt wo der Sommer nicht mehr weit ist, wird auch das Bedürfnis wieder groß, sich mit den unterschiedlichsten Ausläufern der Musik Südamerikas zu beschäftigen und da kann man von Lariba einiges erwarten, was sich nicht in eine der so beliebten Schubladen stecken lässt. Hier wird gesungen und gerappt und das in sage und schreibe fünf Sprachen: Brasilianisch, Spanisch, Englisch, Italienisch und Schweizerdeutsch. Musikalisch ist das wie ein ganz großer Eintopf, wo einfach mal alles reingeworfen wird, was gerade rumliegt: Flamenco, Latin Jazz, HipHop und unzählige andere Genres werden hier wild vermischt. Kein Wunder, wenn man sich einige der Bandmitglieder von Lariba so betrachtet.

Ein spanischer Flamenco-Gitarrist (Pepe Justicia) gehört ebenso zur Band wie ein Steeldrummer aus Trinidad (Gary Padmore) oder ein Rapper aus Kolumbien (Rodrigo Rodriguez). Reggae-Einflüsse, einen Merengue-Track und eine brasilianische Sängerin (Simone Santo) – allesamt Faktoren, warum Lariba so einzigartig sind.

Jovanottit trifft sich mit Carlos Santana, um in den Schweizer Bergen ein wenig Samba zu machen. Wer sich diesen Wahnsinn anhören will, der sollte sich dieses Album mal anhören.

Homepage: www.lariba.ch
Facebook: www.facebook.com/laribamusic

Text: Dennis Kresse