Im Herbst 2014 erreichte mich die EP einer Indieband. Eigentlich gar nichts Besonderes, wenn man in der Redaktion eines Musikmagazins arbeitet, doch dieses Mal hatte die Musik es mir angetan. Life in Film spielten zwar typischen Indierock, allerdings liegt die Betonung hier auf dem Wort „typisch“, womit die typischen Eigenschaften dieses Musikstils gemeint sind, aber keinesfalls die Austauschbarkeit der Band. Irgendwie hat es die Band aus Ostlondon geschafft trotz eines völlig überlaufenen Genres und dem ständigen Klischee „Da klingen ja doch alle Bands gleich!“. Irgendwie sind Life in Film interessant und einprägsam. Nun erschien kürzlich das Debütalbum Here It Comes der Londoner, welches von Stephen Street produziert wurde, der bereits für Künstler wie Blur oder The Smiths gearbeitet hat.

Die Musik von Life in Film eignet sich perfekt für die ersten Sommertage, die so langsam anbrechen und sofort für eine bessere Stimmung der Bevölkerung sorgen. Life in Film passen perfekt auf viele Sommerfestivals, denn mit einem Kaltgetränk in der Hand lässt sich diese Art von Musik an einem warmen Nachmittag am besten genießen. Im September kommen die Indierocker auch zu uns nach Deutschland, um ihre Songs vor einem breiten Publikum zu präsentieren.

Tourdaten:

16.09.2015 Köln, Blue Shell
17.09.2015 München, Kranhalle
18.09.2015 Stuttgart, Zwölfzehn
20.09.2015 Berlin, Magnet Club
21.09.2015 Hamburg, Molotow

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Rezension: Life in Film – Life in Film EP

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Text: Melvin Damian Klein