Wer so eine treue Fanbase hat wie Linkin Park, eine Band, die über jeden Kanal die Nähe zu ihren Fans sucht, sei es über Twittter oder über Facebook, merkt, wie groß die Vorfreude auf jede neue Veröffentlichung ist. Auch das neue Album Recharged wird da keine Ausnahme machen. Man hat sich hier einige der besten Leute, die es im Bereich Remix so gibt, gesucht und die verwandeln das letzte Album der Band aus Los Angeles, Living Things, in einen Spielplatz der elektronischen Klänge. Gemixed wurden die 15 Tracks des neuen alten Linkin Park Albums von niemand geringerem als zum Beispiel dem amerikanischen Electro-House-DJ Steve Aoki, dem Beastie Boys Freund Money Mark oder der grauen Eminenz und Def Jam Recordings-Gründer Rick Rubin.

Stilecht beginnt das Album mit der neuen Single der Band und dieses A light that never comes wurde von Aoki absolut hitgerecht produziert und geht wie eigentlich jeder Song der Band um Chester Bennington, der auch als neuer Sänger der Band Stone Temple Pilots aktiv ist, direkt ins Ohr. Auch die anderen Songs von Recharged haben nicht mehr allzuviel mit den bekannten Songs zu tun. Castle of Glass im von Bandmitglied Mike Shinoda persönlich angefertigen Mix gerät zu einer extrem tanzbaren Clubnummer.

Das kann man auch über den Rest der Tracks sagen. A light that never comes kommt nochmal in einer House Variante daher. Kann man so machen und das gilt auch für den Rest dieses Albums.

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Text: Dennis Kresse