Ein Opener, auf den Lemmy von Motörhead stolz wäre, das ist doch mal ein Anfang, auf dem man aufbauen kann. Liquid Meat aus München machen ihr Ding und nehmen auch keine Rücksicht auf das so beliebte Schubladendenken. Geschickt verknüpfen sie allerlei Genres wie Thrash Metal, Punk und guten alten Rock’n’Roll und wirken dabei jede Sekunde lang absolut authentisch. Was nicht nur an der Stimme und dem musikalischen Talent des Bandgründers und Chefs Freddie Mack liegt, der zwischen dem bereits erwähnten Lemmy, Phil Anselmo von Pantera oder auch Billy Gibbons von ZZ Top gekonnt variiert, sondern auch an den guten Songs.

Das Trio, das neben Freddie noch aus der Schlagzeugerin Manu Holmer und Bassist Max Horch besteht, agiert als Einheit und das spürt man auf allen 13 Songs ganz besonders. Ein Rädchen greift hier ins andere.

Songs wie They Lied, Punch the clock, Rock’n’Roll will never die oder Fuck that shit gehen direkt auf den Punkt und strotzen nur so vor Energie. Ihre Live-Feuertaufe haben Liquid Meat auch schon abgeschlossen und zwar auf dem legendären Wacken Open Air Festival im Jahr 2012.

Wer also Lust hat auf eine CD, die „in your face“ geht, der kommt am dritten Album des Trios, was von niemand geringerem als „Mack“ produziert wurde, der schon für Queen, Black Sabbath oder Mear Loaf an den Reglern saß, nicht vorbei.

Homepage: www.liquidmeatlocker.com
Facebook: www.facebook.com/liquidmeat

Text: Dennis Kresse