Lloyd Cole, Chef der bekannten Commotions kann auch anders. Wenn er nicht mit als Lloyd Cole and the Commotions auftritt, dann ist er ein Fan von elektronischer Musik und was liegt da näher, als sich einen zu suchen, der das Metier kennt wie seine Westentasche. Gesagt, getan und mit dem deutschen Elektronik-Pionier Hans-Joachim Roedelius veröffentlichte er im Jahr 2013 das Elektronik Album Selective Studios Vol. 1, aber da man nicht alle Klangfusionen auf dem Werk unterbringen konnte, entschloss man sich, diese Frakturen auf einem Album zu veröffentlichen. Das Album beinhaltet Keyboard- und Computer-freie Aufnahmen, Sequenzertöne, Modulationen, den Klang selbstständiger elektrischer Schaltkreise und ist in erster Linie was für Experten und nicht für den Laien.

Elektronische Spielereien auf 45 Minuten, keine Spielereien wie Overdubs, nur der Klang eines Synthesizers. Wem es gefällt, der ist mit diesem Album gut bedient.

Homepage: www.lloydcole.com
Facebook: www.facebook.com/Lloyd.Cole.1961
Twitter: www.twitter.com/lloyd_cole

Text: Dennis Kresse