Die Südstaatenrocker überhaupt sind Lynyrd Skynyrd, die sich auch von tragischsten Umständen nicht aus der Bahn werfen ließen. Die Band aus Florida hatte sich mit ihrem Southern Rock gerade eine solide Fanbase erspielt, mit Nummern wie Sweet Home Alabama, der Antwort auf Neil Youngs Southern Man, oder auch Free Bird wurden Lynyrd Skynyrd zu einer amerikanischen Vorzeigeband. Bis zum 17. Oktober 1977, als das Charterflugzeug der Band abstürzte und der Sänger Ronnie van Zandt und andere Bandmitglieder dabei ums Leben kamen und die Musikwelt mal wieder einen tragischen Verlust zu ertragen hatte. Es dauerte eine Dekade, eher sich der Bruder von Ronnie van Zandt zu einem Comeback von Lynyrd Skynyrd entschloss.

Trotz dieses Ereignisses gilt die Band aus Jacksonville als Garant für eine gute Party und das bewiesen sie eindrucksvoll im letzten November im historischen Fox Theatre in Atlanta/Georgia. Unterstützt von einer Armada aus Stars wie Gregg Allman, Trace Adkins, Alabama, Blackberry Smoke, Cheap Trick, Charlie Daniels, Peter Frampton, Gov’t Mule, Warren Haynes, John Hiatt, Randy Houser, Jason Isbell, Jamey Johnson, Aaron Lewis, moe., O.A.R., Robert Randolph und Donnie Van Zant spielen sich Lynyrd Skynyrd in eine Art Rausch und klingen immer noch so wie in den guten 70ern.

Spätestens wenn als letztes Stück die inoffizielle Hymne auf die Südstaaten Sweet Home Alabama ertönt und sich jeder der Gäste auf die Bühne dazu gesellt, dann weiß man, wie gut Lynyrd Skynyrd waren und sind.

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Text: Dennis Kresse