Dass die Wainwrights eine musikalische Familie sind, das weiß man ja und so machen die Kinder von Loudon Wainwright, dem III. und Kate McGarrigle, Martha und Rufus, sehr erfolgreich ebenfalls Musik. Im Frühjahr erschien mit Out of the game das neue Album von Rufus Wainwright und jetzt legt Schwester Martha mit Come Home to Mama nach. Es ist nach dem ausgesprochen geglückten Hommage an Edith Piaf, jetzt wieder eine Veröffentlichung mit Nummern, die wieder Wainwrights Fähigleiten zeigen, einen perfekten Popsong aufzunehmen und zu performen. Produziert wurde Come to Mama von von der japanischen Multi-Instrumentalistin Yuka C Honda produziert und in dem New Yorker Studio von Sean Lennon Anfang 2012 aufgenommen.

Ihre charakterstarke Stimme ist natürlich die Basis für anschmeichelnde Nummern wie das an Kate Bush erinnernde Prosperina, was auch gleich dazu auserkoren wurde, die neue Single vom Album zu werden und was von ihrer vor zwei Jahren an Krebs verstorbenen Mutter geschrieben wurde. Ein homogenes und in sich ruhendes Album, was einige schöne Momente bietet, wie z.B. Four black sheep. Wie immer hat sie auch illustre Gäste um sich geschart und so kann man Nels Cline (Wilco), Jim White (Dirty Three) oder Sean Lennon hören.

Ein schönes Album, das den musikalischen Werken von Bruder Rufus in Nichts nach steht.

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Text: Dennis Kresse