Dubstep ist wohl eine der gewöhnungsbedürftigsten Musikrichtungen. „Was ist das für ein Krach?“ und „Das soll Musik sein?“ sind wohl noch die harmlosen Reaktionen, wenn man einen Skrillex-Song auf einer Party laufen lässt, wo eher ältere Menschen sind oder Leute, die generell nicht viel mit elektronischer Tanzmusik anfangen können. Modestep interessieren diese Aussagen im Allgemeinen eher wenig, die Produzenten machen einfach ihr Ding und kreieren dabei teilweise die härtesten Dubstep-Stücke überhaupt. Modestep finden schon ihre Zielgruppe und Abnehmer für ihre Songs – sie müssen sich nicht erklären und schon gar nicht rechtfertigen, was sie da tun.

Denn die Fans lieben ihre Hits und machen jedes Livekonzert zu einer einzigartigen Party. Und die Party geht weiter! Auf ihrem neuesten Werk London Road erinnern Modestep an ihre Heimatstadt und haben deshalb auch zahlreiche Londoner MCs eingeladen, welche Rapparts zur Platte beisteuerten. Das Intro des Albums beginnt schon sehr pompös mit eleganten Streichern und endet schließlich in einem einzigen Dubstep-Massaker. Doch Modestep machen nicht nur Dubstep – die Produzentengruppe weiß auch, wie sich Genres wie Metal, Rock und Reggae mit elektronischen Tönen verbinden lassen. So bietet London Road ein abwechslungsreiches Hörerlebnis. Ein Pflichtkauf für jeden Dubstep-Fan, eine Empfehlung für jeden Neugierigen.

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Text: Melvin Damian Klein