Schon nach den ersten Sekunden des Openers Babel stellt sich ein seliges Lächeln ein: Sie sind wieder zurück! Mumford & Sons, die mit ihren unwiderstehlichen Songs auf ihrem Debüt-Album Sigh No More aus dem Jahre 2009 mit ihrem frischen Folk-Sound begeistern konnten, haben einen starken Nachfolger veröffentlicht. „Warum ein gutes Konzept, das sich hervorragend verkauft hat, ändern?“ wird sich der Kopf der Band aus London, Marcus Mumford gedacht haben und schließt nahtlos an Sigh No More an. Ein gut gestimmtes Banjo wie in I Will Wait, fertig ist der Ohrwurm. Die Balladen-Anzahl ist zwar ein wenig höher geworden, aber Marcus Mumford hat auch da eine Stimme, die absolut authentisch und glaubwürdig klingt.

Mit neuen Geschichten und wunderbaren Songs, die noch reifer und routinierter klingen, verteidigen die Engländer ihren Status als Platzhirsche in ihrem Genre des New Folks, der sie binnen drei Jahren als Headliner auf den großen europäischen Festivals wie Glastonbury oder den Zwillingsfestivals Hurricane und Southside gebracht hat. Mit Babel erfüllt man alle Erwartungen eindrucksvoll und die waren schließlich bei Mumford & Sons ungeahnt hoch. Well done, Marcus and Sons.

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Text: Dennis Kresse