Die ersten beiden Alben entstanden binnen eines Jahres, diesmal haben sich My Name Is Music dann doch etwas mehr Zeit gelassen. Aber es war eine Zeit, die vieles war, aber sicherlich nicht untätig. Über 100 Konzerte im In- und Ausland, darunter Support-Auftritte für The Asteroids Galaxy Tour oder auch We Have Band, Studio-Erweiterung und dann eben auch: die Arbeit am neuen Album, auf dem, titelgemäß, wieder ordentlich Gas gegeben wird. Elf Stücke mit Ecken und Kanten im Gewand des Indie-Rock, gelegentlich mit Pop-Elementen aufgelockert, aber auch einer leichten New Wave-Attitüde dabei, sind auf der neuen Scheibe zu finden.

Gleich zu Beginn eröffnen My Name Is Music eine löbliche Einstellung: Life Is Wonderful heißt es da direkt zu Beginn. Wiedergegeben in kratzigen Indie-Sounds, die zugleich sogar tanzbar erscheinen. Ein Rezept, das auch auf Albumlänge aufgeht. Beispielsweise mit den rauen Gitarrenriffs auf My Favourite Drug, das trotz seiner Kanten auch eine ganz eigene Eingängigkeit präsentiert. Was auch nie fehlen darf: ein Augenzwinkern. Natürlich machen My Name Is Music ernstgemeinte Musik, aber ein Stampfer wie Frankenstein’s Monster über das besagte Monster ist mit ein bisschen Ironie gewürzt.

Wer gut gemachten Indie-Rock mag, muss eigentlich auch Super Acceleration mögen. Falls Zweifel bestehen: Einfach mal reinhören, dann sollten die Zweifel beseitigt sein.

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Text: Marius Meyer