Papa Roach sind so etwas wie Überlebende. Natürlich, ein Hit wie Last Resort aus dem Jahre 2000 mit hohem Chart-Entry ist nie wieder gefolgt, die Single-Charts in Deutschland sind schon seit Jahren nicht mehr ihr Gebiet, aber genug Fans von damals sind treu bei der Band um Coby Dick geblieben, sodass die Alben sich immer wieder hohen Zuspruchs erfreuen. Nun also das – rechnet man Best Of und Live-Album raus – das siebte Studio-Album der Band, das vorwiegend geradewegs auf die Zwölf geht, aber auch seine gediegeneren Momente bietet. 13 Songs, die gut zeigen, warum die Band es geschafft hat, den Hype zu überleben.

Schon der auf das Intro folgende Opener Still Swingin‘, gleichermaßen die erste Single, zeigt es: Mit hohem Tempo, druckvollen Riffs, Shouts und eingängigem Gesang im Chorus. Das hohe Tempo und die druckvollen Sounds ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Silence Is The Enemy beispielsweise zeigt dies mit mehr Rock-Gestus und Melodie, Not That Beautiful mit großer Freude am Riff… Da sind nur wenige Verschnaufpausen anzumerken. Einer dieser wenigen ruhigen Momente ist Before I Die, das gefolgt von Wish You Never Met Me den ruhigen Mitteilteil darstellt.

Danach aber wird das Tempo bis zum erneut ruhigeren Ende mit As Far As I Remember wieder angezogen. Ein sehr munteres Album, das uns die Band hier bietet. Während viele andere nur auf dem Hype mit schwammen, haben Papa Roach sich bewährt und präsentieren sich auch anno 2012 in guter Form. Erfreulich!

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Text: Marius Meyer