Die aufgehende Sonne konnte man mit Patrice am frühen Morgen des 21. August in Hamburg an der „Strandperle“ erleben (Foto siehe unten). Nicht die schlechteste PR-Aktion, die er auch in einigen anderen Städten gemacht hat, aber eigentlich hat Patrice das gar nicht mehr nötig, denn sein neues Album The Rising of the Son wird sich auch ohne solche cleveren Aktionen mehr als gut verkaufen, dafür steckt einfach viel zu viel Potenzial in den 15 neuen Songs des gebürtigen Kölners. Irgendwie ist Köln das Kingston Town Deutschlands, denn Patrice ist neben Gentleman einer der authentischsten Reggae-Künstler dieses Landes. Dennoch zog sich der Vater von zwei Kindern, die er mit der ebenfalls recht erfolgreichen Sängerin Ayo aufzieht, für die Aufnahmen seines sechsten Albums zurück auf die Insel, in die der Reggae mehr zu Hause ist, als an sonst einem Ort: Jamaica.

Dass dieser Ort einen besonderen Geist hat, das weiß man und so ist es keine Überraschung, dass Patrice, zu dessen großen Vorbildern Bob Marley gehört, hier mal wieder ein richtig gutes Reggae-Album aufgelegt hat. Schon die erste Singleauskopplung Cry, Cry, Cry hält alles, was man sich unter gutem Reggae vorstellen kann, da wird getoastet in Patois gesungen etc. Diese Scheibe klingt international und ist richtig gut gemacht.

Damit hat sich Patrice einen Wunsch erfüllt, in den legendären Tuff Going Studios, die einst von Bob Marley, Jamaicas berühmtesten Sohn, gegründet wurden, springt er zwischen Reggae und Dub munter hin und her. Gastauftritte von u.a. Busy Signal, Selah Sue und Cody ChesnuTT veredeln The Rising of the Son und machen das Album zum passenden Soundtrack des Spätsommers.

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Text: Dennis Kresse
Foto „Strandperle”: Marius Meyer