Nicht mehr viel mit den Nummern von Maximo Park übrig geblieben ist bei der Kollaboration von Paul Smith mit Peter Brewis, dem Sänger von Field Music. Das tut aber auch ganz gut und soll wohl auch so sein, dass man nicht immer Vergleiche zu beiden Bands anstellen kann. Eine Art Reisetagebuch, gemacht nach den Erlebnissen Smiths und arrangiert und abgemischt von Peter Brews und seinem Bruder David im bandeigenen Studio in Sunderland. Das Album entführt den Freund von anspruchsvollen Soundkollagen in die große, weite Welt, wenn auch nur akustisch. Mit seinen orchestralen Klängen wie etwas im Opener Old Odeon schafft es Frozen By Sight, zu einer Art kammerpopmusikalischen Aufführung zu werden. Fehlt eigentlich nur noch einer wie Mike Batt, der eine Geschichte und ein Theaterstück draus macht.

Natürlich kein Album, das man in den Charts wiederfinden wird, dafür sind die Werke wie Santa Monica, Budapest oder A Town Called Letter viel zu komplex arrangiert. Aber für Menschen, die sich gerne an Werken von Künstlern wie Jeff Buckley oder Nick Drake erfreuen, ist Frozen By Sight ein Geschenk.

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Text: Dennis Kresse