Junge Stars in der Electronic Dance Music Szene sind ja nichts Verwunderliches mehr. Spätestens seit Martin Garrix, der gerade einmal 18 Jahre alt ist, mit seinen Hits Animals und Wizard durch die Decke ging und in jedem Club bis zum Abwinken gespielt wurde. Nun folgt Garrix der nächste Jungspund, auf dem Weg nach ganz oben. Porter Robinson ist ein 22 Jahre alter US-amerikanischer Musikproduzent und DJ. Mit Worlds veröffentlicht Robinson sein erstes Album, allerdings sind schon einige Singles und Remixe im Vorhinein erschienen. Musikalisch lässt sich Porter Robinson dem Electro House, Progressive House und Dubstep zuordnen.

Obwohl der junge Künstler 2011 einen Vertrag beim Plattenlabel OWSLA, welches für Dubstep-Größen wie Skrillex oder Kill The Noise bekannt ist, unterschrieben hat, sind Dubstepeinflüsse auf seinem Debütalbum eher seltener zu hören. Porter Robinson mischt viele verschiedene Einflüsse, die ihn in seinem jungen Leben geprägt haben und daraus enstehen neue Klangwelten.

Beispielsweise interessierte sich der damals 12-jährige Porter Robinson für die Sounds japanischer Computerspiele wie Dance Dance Revolution und bekam kurzerhand ein Mini-Keyboard von seinen Eltern geschenkt auf dem er die Sounds nachspielte. Diese musikalischen Einwirkungen sind noch heute bei Songs wie Sad Machine rauszuhören.

Anspieltipps sind nicht nur die Singles Sea Of Voices, das gerade erwähnte Sad Machine und Lionhearted, sondern besonders der Song Flicker, der die verschiedenen Klangwelten, die bei Worlds aufeinandertreffen perfekt symbolisiert. Des Weiteren sind auf der Platte viele Gäste zu Hören, wie zum Beispiel die schwedische Indieband Urban Cone, die Sängerin der kanadischen Popband Stars und Breanne Duren, eine amerikanische Musikerin, die wohl am ehesten für ihre Arbeit mit Owl City bekannt ist, aber auch ein Soloprojekt betreibt.

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Text: Melvin Damian Klein