Zugegeben, sonderlich originell ist das „Umarrangieren“ von Dancefloor-Nummern aus den 90ern nicht mehr, viel zu viele haben das schon gemacht, wie etwa Nosie Katzmann, der es eines Tages satt hatte, nur Musikproduzent von Culture Beat zu sein und seine Songs umarbeitete oder You’re not alone von Mads Langer, wo er einen Track von Olive entsprechend akustisch veränderte. Und jetzt eben die Damen von Resaid. Beides keine Unbekannten in Deutschland, schaffen es Leo Bartsch, die man von der Castingband Queensberry kennt und ihre Mitstreiterin Tamara Ruprecht, aus Dance-Klassikern angenehme Musik zum Chillen werden zu lassen.

Der Fan von nett produzierten Alternativversionen alter Klassiker wie All that she wants von Ace of Base, Feed from desire von Gala, Rhythm is a dancer von Snap oder Haddaways What is love oder Saturday night von Whigfield kommen hier voll auf ihre Kosten, wenn die Songs aus den Großraumdiscos strandkompatibel gemacht werden.

Nicht unbedingt „alles neu“, aber ein nettes Album, um den Sommer entspannt ausklingen zu lassen.

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Text: Dennis Kresse