Es bereitet immer wieder Freude, wenn man Bands beim Wachsen zusehen kann. Bereits 2008 widmeten wir uns an dieser Stelle der Gruppe Revolving Door, die inzwischen ihr zweites Album veröffentlicht. Angefangen als Schülerband, die bereits damals, als sie „in etwa volljährig“ waren, Erwähnungen auf Spiegel Online ihr eigen nennen konnten, sind sie inzwischen zur ausgereiften Rockband geworden, die auch live mit weit über 500 Gigs längst eine echte Bank sind. Produziert von Eike Freese (Oomph!, Eisbrecher, Christina Stürmer und andere) lassen sie auf ihrem Zweitling zwölf neue Songs auf den Hörer los, die keine Verschnaufpause ermöglichen.

Schon der Opener Life’s A Bitch zeigt, trotz plakativen Titels, wo der Hammer hängt. Druckvolle Gitarrenriffs, hohes Tempo und eingängiger Gesang, der nie die Zielstrebigkeit aus den Augen verliert. Treibender Alternative Rock mit Frauenstimme ist es immer wieder, der hier begegnet. Auch der Titelsong Milk & Honey zieht das Tempo gewaltig an, kann dabei aber nicht nur mit Tempo, sondern auch mit Melodiösität punkten. Diese Kombination aus Druck, Melodie, satten Gitarrenriffs und Eingängigkeit ist es immer wieder, die das Erfolgsrezept von Revolving Door ausmacht. Die zwölf Songs des Albums können sich allesamt hören lassen und es ist sehr erfreulich zu hören, wie eine Band den Nimbus der Schülerband erfolgreich ablegen kann und zum ernstzunehmenden Rock-Act wurde.

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Text: Marius Meyer