Die einen lieben ihn, die anderen halten seinen plötzlichen Erfolg für ungerechtfertigt und können sich die hohen Chartplatzierungen nicht erklären. Die Rede ist von dem Osnabrücker DJ Robin Schulz, der im Sommer 2013 mit seinem Waves Remix den Weltstar Pharrell Williams von der Eins der deutschen Charts verdrängte. Mit seinem nächsten Hit Prayer in C konnte er an diesen Erfolg anknüpfen und Menschen auf der ganzen Welt für seine Deep House Sounds begeistern. So erreichte der Song in 17 Ländern Platz 1 und in 24 Ländern die Top 10 der iTunes Charts. Keine anerkannte Chartliste kam ohne den Namen des Osnabrückers aus, selbst bei den weltweiten Shazam Charts positionierte sich der DJ auf Platz 1 und erreichte diesen Erfolg als erster deutscher Künstler. Und nun folgt endlich das Debütalbum des 27-jährigen!

Die Anerkennung, die Robin Schulz erhält, ist keinesfalls durch glückliche Fügung einfach auf ihn zugekommen. Schon seit zwölf Jahren ist er als DJ und Producer tätig, durch seinen Vater, der in den achtziger Jahren in zahlreichen Clubs auflegte, hat er seine Liebe zu elektronischen Klängen gefunden. Mit Siebzehn legte sich Robin seine ersten Turntables zu und probierte sich an verschiedenen Stilen. So war er zunächst dem Funky House, Tech-House und Minimal zugeneigt, während seine heutigen Werke melodischer und vocal-lastiger klingen.

Eine besondere Eigenschaft, die den Produzenten von vielen seiner Kollegen unterscheidet, ist die Tatsache, dass Robin Schulz ein grandioses Gehör zu haben scheint. Er spürt die besondere Intensität, die von gewissen Songs ausgeht und schafft es durch seine Remixe Dinge in den Vordergrund zu stellen und andere Elemente der Vorgängerversionen unter den Tisch fallen zu lassen, so dass sich ein neues Stück Musik entwickelt. Beispielsweise merkte der DJ, dass der Song Rather Be von Clean Bandit eine viel größere Wirkung hat, wenn man die Geige, die im Stück zu hören ist, mehr in den Fokus des Zuhörer rückt. Das Resultat seines Remixes waren tausende durchdrehende Fans in den Clubs der ganzen Welt. So ähnlich sah auch die Entstehung des Megahits Prayer in C aus. Robin Schulz hörte den Song, der ehemals von Lilly Wood & The Prick ausging und war von der tollen Stimme fasziniert. Schnell merkte er, wie viel Potenzial in diesem Lied steckt und er begann den Titel zu remixen. Nicht nur Millionen Deep House und Electrofans auf der ganzen Welt waren schließlich begeistert, sondern auch Lilly Wood & The Prick, dessen Management schließlich dafür sorgte, dass der Mix überhaupt erst offiziell erschien. So war Schulz innerhalb von wenigen Monaten von einem gewöhnlichen Osnabrücker DJ, zu einem der meistgefragtesten DJs der deutschen Szene geworden. Mit der steigenden Bekanntheit wurden auch die Events immer größer, so gab es Auftritte bei der Nature One und dem Tomorrowland Festival. Aber auch die kleinen Events bereiten dem Osnabrücker, der in seiner Freizeit gerne den einen oder anderen Club in seiner Heimatstadt besucht, noch sehr viel Freude. Hier spielt er auch seine liebsten Konzerte, da er dort alle seine Freunde wiedersieht.

Tour 2014:

11.10.2014 Erding, Club Caliente
25.10.2014 Freiburg, Klangraum
01.11.2014 Stuttgart, Romy S.
20.11.2014 Augsburg, Kongresshalle
22.11.2014 Leipzig, L1
28.11.2014 Dresden, Kraftwerk Mitte
06.12.2014 München, Kesselhaus
13.12.2014 Stuttgart, Semf

Homepage: www.robin-schulz.com
Facebook: www.facebook.com/robin.schulz.official
Twitter: www.twitter.com/robin_schulz

Text: Melvin Damian Klein