Erst im September vergangenen Jahres schrieb ich auf alternativmusik.de über das gerade erst veröffentlichte Album Prayer des Ausnahmetalents Robin Schulz. Der niedersächsische DJ aus Osnabrück konnte schon damals einen beachtlichen Hype vorweisen und sich mit mehreren Songs in den Charts platzieren. Fast jeder hat schon einmal einen Song von Robin Schulz gehört und der DJ hat in den vergangenen Monaten, nicht nur durch berauschende Livepartys, sondern auch weitere Produktionen, bewiesen, dass er nicht nur ein Hype-Act ist, sondern die elektronische Musikszene längerfristig durchmischen kann. Nun erschien circa ein Jahr nach Prayer bereits das Nachfolgeralbum „Sugar“ und der Osnabrücker DJ schmeißt dem Publikum gleich die nächsten elektronischen Kracher um die Ohren.

Einerseits nutzt Schulz natürlich seinen aktuellen Bekanntheitsgrad sowie die Beliebtheit von Deep House in den letzten Jahren, jedoch schafft er es dennoch immer wieder, dass seine Musik nicht wie jede x-beliebige Produktion klingt. Viele Kritiker werfen ihm das vor und betonen, dass sie nur noch genervt sind von Waves, Prayer in C, Sun Goes Down oder anderen Hits. Doch die Massen die Robin Schulz auf den größten Festivals der Welt feiern werden nicht weniger – im Gegenteil. Auch sein neues Album Sugar erreichte bereits die Charts und bringt wieder einmal das entspannende, sonnige Flair der Deep House-Musik mit sich. Gerade jetzt wo der Herbst in Deutschland eingebrochen ist und teils schon winterliche Temperaturen herrschen, kommt Robin Schulz mit den letzten Sonnenstrahlen um die Ecke und demonstriert: „Egal, wie kalt es draußen ist, im Inneren geht es uns gut – wir tanzen weiter!“

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Text: Melvin Damian Klein