Immer wieder entdeckt sich Christopher von Deylen neu und erfindet Klangfolgen, die man so noch nie gehört hat. Jetzt hat sich Schiller wieder mit der Creme de la Creme der Klassik zusammengesetzt und präsentiert mit Opus wieder ein großartiges Werk des Mannes, der so viele Facetten in seiner Musik hat und diese auch immer wieder in atemberaubenden Versionen live performt. Man darf sich schon jetzt auf die ausgedehnte Tour freuen, aber wie die Stücke des neuen Albums umgesetzt werden, das ist ein Geheimnis, das sich Christopher von Deylen oder sein Projekt Schiller gut überlegt haben werden. Es ist spannend, sich vorzustellen, wie das neue Projekt visuell umgesetzt werden wird.

Illustre Gäste haben ihren Auftritt auf Opus, die bekannte Pianistin Hélène Grimaud bringt ihr Können in dem berühmten Gymnopédie No.1 von Erik Satie und Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini ein und natürlich darf auch die Opernstimme der letzten Jahre, Anne Netrebko, nicht fehlen. Die Sopranistin begeistert mit ihrer Interpretation von Solveigs Lied aus Peer Gynt von Edvard Grieg.

Wer nicht erahnen kann, wie gut sich elektronische Musik und Klassik ergänzen, dem sei dieses, man muss es wohl so nennen, „Werk“ ans Herz gelegt, wenn es Schiller schafft, den Klassikern wie Debussys Reverie ganz neue Klangkonstruktionen entlockt. Wenn ein Ton etwas Perfektes haben soll, dann sicherlich so.

Homepage: www.schillermusic.com
Facebook: www.facebook.com/schillermusic
Twitter: www.twitter.com/schillermusic

Text: Dennis Kresse