Ein Country-Album von Sheryl Crow. Okay, warum nicht? So weit weg war die Frau ja nie von der amerikanischen Volksmusik und wenn man sich ins Gedächtnis ruft und sich die etablierten Countrystars aus den letzten fünf Jahrzehnten so ansieht, dann ist das Album eine logische Schlussfolgerung der mehrfachen Grammy-Gewinnerin, deren Leben so voll von erzählenswerten Geschichten und menschlichen Dramen ist. Aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen und dieser Optimismus zieht sich wie ein roter Faden durch Feels like home. Mittlerweile ins Herz der amerikanischen Countrybewegung, nach Nashville, gezogen, beweist sich Sheryl Crow erneut und macht als Cowgirl eine gute Figur.

Es ist ihr erstes reines Country.Album, aber das merkt man ihr zu keiner Sekunde an, im Gegenteil, der Spirit von Taylor Swift, den Dixie Chicks oder Shania Twain scheint auch auf sie übergegangen zu sein. Mit Nummern wie Shotgun oder Best of times erinnert uns Crow an ihren Welthit All I wanna do, während sie auch gekonnt auf die Tränendrüse drückten kann, wie sie es in Homesick eindrucksvoll beweisen kann.

Die Pedal Steel-Gitarre klingt durch und man sieht vor dem geistigen Auge eine Line Dance-Gruppe in Cowboyboots tanzen. Ein ungemein authentisches Album einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Singer-Songwriterinnen, die immer ihr Ding gemacht hat. Howdy!

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Text: Dennis Kresse