Wie geht man nur an dieses Album heran? Eigentlich mag man Dreamstone und im Grunde ist das Album auch sehr gut gemacht, zudem erkennt man das Talent der bzw. des Machers dahinter. Nur hat das Album einige Probleme: Es bewegt sich in den Bereichen Dubstep, Ambient und elektronischer Musik – eigentlich alles Zutaten, die einen Erfolg machen können. Doch genau da liegt das Problem: Zu viele Alben versuchen es derzeit, nur wenige sind so gut wie dieses Album, jedoch geht es dennoch in der Masse unter, da die Musik trotz aller Qualität zu wenig markante Momente hat, die im Gedächtnis bleiben wollen. So hört man das Album zwar immer wieder gerne, der Eindruck bleibt aber nie nachhaltig.

Natürlich durchzieht das Album eine gewisse Epik, was an den Klangflächen liegt, sphärische Gesänge sorgen zudem für einen Hauch von Ewigkeit, Rhythmen ändern sich auch während der Lieder und man weiß genau, wann man neue Elemente in die Musik einfließen lassen muss, damit es während der Lieder nicht langweilig wird.

Es fehlt dann zum Schluss aber doch noch was. Das wird Fans der Musik sicherlich nicht abschrecken, denn man hat es noch immer mit einem guten Album zu tun, das aber aufgrund von Schwächen im Detail verdammt ist, nur gut zu sein und nicht sehr gut.

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Text: Tristan Osterfeld