In Sachen Musik ist Wales nicht gerade der letzte Schrei, trotz Bands wie Catatonia, Manic Street Preachers oder den Super Furry Animals. Eine Konstante allerdings sind die Stereophonics, die mit ihrem insgesamt neunten Studioalbum Keep the village alive endlich wieder daran anknüpfen können, was sich die Band aus Cwmaman (Südwales) zu Beginn ihrer Karriere und dem Debütalbum Word gets around an wunderbaren Melodien so aufbauen konnte. Nach dem musikalisch eher schwachen Vorgänger Graffiti on the train starten die Mannen um Frontmann Kelly Jones jetzt mit einem glänzenden Album endlich wieder voll durch und beweisen, dass auch außerhalb von London oder Manchester feinster Britpop gemacht wird.

Den neuen Spirit der Stereophonics bemerkt man schon im ersten Song C‘est la vie. Mit einem fast an Punk erinnernden Auftakt machen die Stereophonics wieder einen tollen Eindruck, was natürlich auch an der Stimme von Jones liegt. Das Album ist rau und kompromisslos, bietet aber auch einige große melodische Momente, wie etwa das zu Herzen gehende Sunny, wo man in die Seele des Kelly Jones sehen kann.

Von den 16 Songs (10 + 6 Bonus Tracks), gehen mindestens 8 direkt ins Ohr!

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Text: Dennis Kresse