Wenige Monate nach dem Erscheinen der Debüt-EP von The Dark Afterglow, dem Soloprojekt des Österreichers Alexander Herzog, folgt nun eine weitere EP namens Weeping Willow. Jedoch muss man gleich vorweg sagen, dass diese EP mit drei Songs und insgesamt etwa zwölf Minuten Spielzeit recht kurz ausgefallen ist. Hinzu kommt, dass der Democharakter der ersten EP geblieben ist – vor allem die drum machine Marke Spardose zeigt das leider allzu deutlich. Wie zuvor auch geht es hier eher um die Gitarren und die sind zum Glück üppiger ausgefallen als beim Debüt. Musikalisch bleibt es bei minimalistischem Alternative Blues.

Auch wenn es vielleicht das Konzept des Projekts ist, wirken die drei Songs unfertig und machen deswegen nicht viel her. Durch ihren Democharakter können sich die Ideen gar nicht richtig entfalten, obwohl sicher einiges dahinterstecken könnte. Auch mit Weeping Willow hat sich also bei The Dark Afterglow leider nicht viel getan.

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Rezension: The Dark Afterglow – The Dark Afterglow

Homepage: thedarkafterglow.bandcamp.com
Twitter: www.twitter.com/DarkAfterglow

Text: Wolfgang Merx