Eine Band, die noch immer so klingt wie eine 80’s Hair Metal-Band und die den ironischen Beigeschmack von Spinal Tap in sich trägt. Es bleibt kein Auge trocken, wenn sich Sänger Justin Hawkins in Freddy Mercury ähnelnde Gesangshöhen begibt und die Band dazu eine Mischung aus Aersosmith, Van Halen und natürlich Queen zum Besten gibt. Songs wie Barbarian oder Wheels of the Machine erinnern ja nicht zufällig an Zeiten, in denen man sich in Spandex-Hosen und Kajal Bier und Kippen teilte. Den Geist der verlorenen Zeit holen The Darkness wieder und man wird ganz wehmütig beim Hören dieser Musik, wie sie heute nur noch mit Augenzwinkern gemacht wird.

Was eigentlich schade ist, denn auch aus einer Flying V-Gitarre kann man amtliche Sounds herausholen, wie Justin und sein Bruder Dan Hawkinds auch auf dem mittlerweile vierten Album der Band. Kleckern anstatt Klotzen und den Pathos in Reinkultur Genießen heißt es hier.

Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund und da ist es egal, ob die Musik gerade sonderlich hip ist oder ob es die dreiundzwanzigste Retroversion ist. The Darkness beherrschen dieses selbstironische Macker-Ding perfekt und wer beim Musikhören Spaß haben will, dem sei Last Of Our Kind ans Herz gelegt.

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Text: Dennis Kresse