The Dukes of September, nie was von gehört? Irrtum, kaum einer, der sich in den letzten Dekaden ein wenig für AOR-Musik interessiert hat, kam an ihren Nummern vorbei, bestehen doch die Dukes aus Michael Mc Donald, den man neben seiner Solokarriere vor allem als Keyboarder der Doobie Brothers kennt, aus Boz Scaggs, dessen Gitarre auf den bedeutenden Werken der Steve Miller Band zu hören ist und Donald Fagen, der mit seinem kongenialen Partner Walter Becker mit Steely Dan und seinen Soloalben zu Weltruhm kam. Diese drei Helden der Musik taten sich als Dukes of September zusammen und spielten im New Yorker Lincoln Center, genauer gesagt im David H. Koch Theater ihre populäre Rhythm Revue.

Die drei Protagonisten sind in Bestform und spielen sich durch Evergreens wie What a fool believes von den Doobie Brothers, Lido Shuffle von Boz Scaggs oder Pretzel Logic von Donald Fagen und All time Classics wie You never can tell von Chuck Berry oder Sweet Soul music von Arthur Conley. Natürlich werden auch Nummern von Steely Dan zum Besten gegeben.

Die Begleitband der drei alten Recken kann sich durchaus sehen und hören lassen und die Background-Sängerinnen Monet Owens und Carolyn Leonart sind eh über jeden Zweifel erhaben. Es macht einfach viel Freude, den Dukes bei ihrem Konzert zuzusehen.

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Text: Dennis Kresse