Ein neues Album für musikhistorische Fans der britischen Post Punks der Pop Group. Wurde ja auch mal wieder Zeit, liegt doch das letzte musikalische Lebenszeichen der Band 35 Jahre zurück. Immer noch mit einer linken Attitüde ausgestattet, agieren die Kunststudenten auch auf Citizen Zombie immer zwischen Musik und künstlerischer Aussage und einem Sound der immer noch so radikal daherkommt wie auf dem Debütalbum. Produziert wurde Citizen Zombie vom Grammy- und Oscar-Gewinner Paul Epworth (Adele, U2) und ist in erster Linie erstmal sehr spannend arrangiert. Leadsänger Mark Stewart klingt mal wie Ian Curtis (Joy Divisison) oder mal wie Trent Reznor von den Nine Inch Nails.

Musikalisch bekommt man einen dezenten Verfolgungswahn, aber man wundert sich, wie die leicht schief arrangierten Songs, wie beispielsweise Age of Miracles, beinahe einen radiotauglichen Eindruck machen und den Titeltrack Citizen Zombie kann man sich sogar in einem Dub Club bestens vorstellen.

Ein überaus abwechslungsreiches Album, das natürlich meilenweit am Hörgeschmack der breiten Masse vorbeigeht, aber das macht es nur noch spannender.

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Text: Dennis Kresse