Der Sommer liegt wohl in den letzten Zügen, aber anstatt diese unabänderliche Tatsache zu beweinen, sollte man ihn besser mit dem neuen Album der Riverboat Gamblers ausklingen lassen. Die fünfköpfige Indie-Punk-Band aus Texas legen mit The Wolf You Feed einen Nachfolger ihres Albums Underneath The Owl vor und zeigen, dass man eine Nische zwischen Green Day und The Gaslight Anthem besetzen kann. Natürlich ist das nicht allzu originell, dafür fehlt der Band halt die Mittel, um aus ihren Songs etwas Bleibendes zu machen. Aber Sänger Mike Wiebe versucht sein Bestes und kann bei Nummern wie Dead Eyes oder Blue Ghosts einige bemerkenswerte Akzente setzen.

Gute Rock-Songs mit einigermaßen inhaltsreichen Texten und ganz ordentliche Punk-Nummern findet man auf The Wolf You Feed. Ob man sich damit einen Platz unter den Topsellern des US-Indie-Punks erspielen kann, ist weiterhin fraglich. Es ist bei weitem kein schlechtes Album, aber leider auch kein Gutes.

Homepage: www.theriverboatgamblers.com
Facebook: www.facebook.com/riverboatgamblers
Twitter: www.twitter.com/thegamblers

Text: Dennis Kresse