Das war ja klar, dass man den Vergleich mit den Black Keys herbeizitieren muss, beim vierten Album der Sheepdogs aus Saskatoon/Saskatchewan/Kanada. Sie klingen ähnlich und haben auch mit Patrick Carney ein Mitglied der Band als Produzenten gewinnen können. Aber sie behalten ihren eigenen Sound bei und das so unwiderstehlich, dass sie sogar schon als erste Band ohne Plattenvertrag auf das Cover des Rolling Stone geschafft haben und das zu Recht. Mittlerweile sind die Sheepdogs übrigens beim legendären Atlantic Label unter Vertrag. Wer das Album hört, der freut sich über eine Ansammlung von Southern-, Boogie- und Blues-Rock, der eher an Lynyrd Skynyrd, die Allmann Brothers und andere Vertreter der 70er erinnert. Beachtlich, was die Jungs aus Kanada sich hier wieder ausgedacht haben.

Sänger Ewan Currie, Gitarrist Leot Hanson, Bassist Ryan Gullen und Drummer Sam Corbett merkt man den Spaß am Musik-Machen an. Allein schon im Opener Laid Back sieht man sich vor seinem geistigen Auge eine lange Straße im Süden de USA herunterfahren. Es ist nicht die Neuerfindung des Southern Rocks, aber ein erdiges Album.

The Sheepdogs, die in den vergangenen Jahren mit Größen wie den Kings of Leon oder John Fogerty spielten, sind auch eine exzellente Liveband und werden auch die deutschen Bühnen rocken:

11.04.2013 Köln, Luxor
12.04.2013 Berlin, Roadrunners
13.04.2013 Hamburg, Hafenklang
14.04.2103 München, Backstage Club

Homepage: www.thesheepdogs.com
Facebook: www.facebook.com/thesheepdogs
Twitter: www.twitter.com/TheSheepdogs

Text: Dennis Kresse