Die große Überraschung kommt als erstes. Nämlich, dass The Weatherman nicht aus England stammt, sondern aus Portugal. Dort hat Alexandre Monteireo, wie der Wetterfrosch mit bürgerlichen Namen heißt, schon größeren Erfolg erzielt. Jetzt will der in Porto beheimatete Sängers sich auch auf dem europäischen Festland etablieren. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, mit seinem angenehmen Indie Pop, der an die guten, alten 90er Jahre erinnert, wo Bands wie die Lightning Seeds, die Inspiral Carpets oder Supergrass als Vertreter des BritPop-Sounds auf sich aufmerksam konnten. Zwar kann sich The Weatherman nicht mit diesen englischen Großkalibern vergleichen, aber es reicht für ein nettes Album, das sich an alle Fans dieser Musik widmet.

Titel wie Out of my mind, Double Trouble oder Fab sind gut produziert und entsprechen internationalem Standard. Ein wenig Beatles aus der Spätphase, ein bisschen Beach Boys fertig ist die Platte, die beim Hören Spaß macht – und manchmal reicht das auch.

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Text: Dennis Kresse