Sie sind wohl die einzige Band, die einen Song hat, der aus der Sicht einer Glühbirne handelt und mit diesem Birdhouse in your soul ihren größten Hit hatte. Dazu sind sie mit Boss of me tagtäglich in der Serie Malcolm mittendrin zu hören. Doch trotzdem machen They Might Be Giants ihrem Namen alle Ehre. Kennen tun sie nur Eingeweihte, was bei der Arbeit der Giganten eigentlich nicht fair ist. Nun starten John Flansburgh und John Linnell den gefühlt 56sten Versuch, mit ihren Verrücktheiten sich den verdienten Erfolg zu nehmen, der ihnen so lange schon zusteht. Nun also das 16. Album von They Might Be Giants, wie sie von ihren Fans genannt werden und es ist wieder mal eine Ansammlung von Verrücktheiten geworden, wie man sie von der Band auch erwarten kann.

Nanobots ist ein Album, das wohl nur die beiden Johns so machen können und so klingen die 25 (!) Songs, auch wenn einige nur wenige Sekunden lang sind, nach bestem Indie-Nerd-Pop. Mit Nummern wie Lost My Mind, Stone Cold Coup d’Etat, 9 Secret Steps, The Darlings Of Lumberland und Icky gehen die beiden zwar den Weg des geringsten Risikos, aber machen das aus gesprochen gut.

Zwar kein Album, was an Flood mit besagtem Birdhouse in your soul und Istanbul (not Constantinople) heranreicht, aber es ist schön, dass man sich auf They Might Be Giants noch immer verlassen kann.

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Text: Dennis Kresse