Mit Goodbye to yesterday legen die aus Klagenfurt stammenden Thirteen Days ihr bereits drittes Album vor. Produziert wurde das Album von Christ Dugan, dem langjährigen Produzenten von Green Day. Nimmt man dann noch hinzu, dass Thirteen Days in den vergangenen Jahren als Support von Bands wie Blink 182, NOFX oder Simple Plan aufgetreten sind, weiß man wo die Reise hingeht. Gradliniger Gitarren/Indie/Punk/Pop. Thirteen Days beherrschen die Klaviatur des rotzig-eingängigen Punkrock-Songs. Treibendes Schlagzeug, herrlich rotzige Schrammelgitarren, stadiontaugliche Refrains.

Ein kurzer Anlauf genügt und Thirteen Days kommen richtig in Fahrt. Sind die ersten Tracks für die Melange aus Indie Punk und einer Brise Pop noch mit leicht angezogener Handbremse, geht es ab Across the universe mit Vollgas zur Sache. Das Tempo wird deutlich verschärft, die Gitarren werfen treibende Punkriffs ins Rund und der Gesang nimmt das Tempo dankend auf. Caroline kommt im offbeat daher und erinnert angenehm an die Beatsteaks. Matter of time nimmt dann zur Mitte des Albums zum ersten Mal etwas Tempo raus und bietet die Möglichkeit, einmal durchzuschnaufen.

Nachdem das mit Akustikgitarre gespielter Outro ausgeklungen ist, wird direkt aus dem Stand wieder auf Vollgas geschaltet. Die zweite Hälfte des Albums geht kompromisslos nach vorne und betont deutlich die punkige Seite von Thirteen Days. Das Schlagzeug pumpt und die Gitarren jagen eine Riffsalve nach der anderen aus den Boxen. The soundtrack of your heart ist ein Kracher und eines der besten Stücke des Albums. I want you to know steht dem in Nichts nach und glänzt mit einer großartigen Hookline im mehrstimmig gesungenen Refrain. Man sehnt sich nach einem Konzert im verranzten Club, Thirteen Days auf der Bühne und ab in den Moshpit.

Das Album endet mit dem Titelsong Goodbye to yesterday. Und zum Abschluss wird noch einmal alles aufgeboten, was einen guten Punkrocksong ausmacht: Stakkato-Gitarren, treibende Beats und ein mitreißender Refrain. Schlussakkord. Schweiß abwischen und alles auf Anfang.

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Text: Thorsten Lühl