Während jeder sich permanent neuzuerfinden versucht, weiß Tom Petty, was er kann und veröffentlicht mit Hypnotic Eye ein wieder mal ganz starkes Album ohne Netz und doppelten Boden. Es ist das erste seit vier Jahren, als Mojo erschien und es beinhaltet mal wieder elf Songs des erwiesenen „Nichtsängers“, die einfach nur Spaß machen wollen, aber auch nicht mit Kritik sparen. Im Gegenteil, Songs wie der Opener American Plan B wie auch andere Tracks dieses insgesamt 13. Studioalbums von Tom Petty and the Heartbreakers sind voll von Ironie auf den „American way of life”.

Ein erfrischendes Album, das sich anhört, als sei es in den Sechzigern in einem heißen Studio aufgenommen worden. Hier und da kann man noch einige Bruchstücke von The Band oder Crosby, Stills, Nash entdecken.

Nummern wie Red River, You get me high und Power drunk werden auch im unerschöpflichen Oeuvre des Tom Petty ihren festen Platz bekommen, das ist sicher.

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Text: Dennis Kresse