Die limitierte Fassung von Veil The World erschien im Jahre 2011 und war auf 40 Stück limitiert. Nun erscheint eine Wiederveröffentlichung auf CD mit 1000 Exemplaren, die es wohl jedem Interessierten ermöglichen wird, ein Exemplar dieses Werkes zu erhalten. Musikalisch zeigt sich das Projekt von einer eher ruhigen Seite und es wirkt so, als würde sich jemand immer weiter in eine Parallelwelt hinein flüchten, in der es außer den Farben Schwarz, Weiß und einem dreckigen Grau keine zu geben scheint. Lediglich der Titelsong sticht dabei heraus, der mit tribalistisch-mechanisch anmutenden Klängen fast schon tanzflächenkompatibel zu schein scheint.
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Doch auch dieser wirkt wie der Rest des Albums durch seine Finsternis letztendlich nihilistisch. Wie in einem Labyrinth aus Kälte fühlt man sich, während man sich immer hineinwagt, um immer neuen Abgründen gegenüber zu stehen.

Dabei versteht es das Projekt, sich auf hervorragende Weise ins Unterbewusstsein einzunisten und dort archaische Bilder von Tod und Angst zu erzeugen, die auch haften bleiben. Während andere vor sich hin brummeln, geht dieses Projekt an die Substanz. Gut also, dass die Scheibe neu veröffentlicht wurde.

Text: Thomas Müller