Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi zählen zu den bekanntesten Kompositionen der Klassik. Entstanden im Jahre 1725 sind sie eine Zusammenführung von vier Violinen-Konzerten, die thematisch in Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt sind und aufgrund ihrer massiven Einsätze in der Werbung und auf Klassik-Samplern auch weniger Klassik-affinen Zuhörern was sagen werden. Nun erscheint im Rahmen der Recomposed-Serie der Deutschen Grammophon eine sehr erwähnenswerte Neueinspielung dieses Meisterwerks. Arrangiert wurden Die vier Jahreszeiten von Max Richter, den man vor allen Dingen wegen seiner Arbeit an den Soundtracks zu Waltz with Bashir kennt.

Eine Neuvertonung des Meisterwerks von Antonio Vivaldi ist zwar immer eine Geschmacksfrage, aber Max Richter mit Daniel Hoppe auf der Geige und der Dirigent André de Ridder leisten hier wirklich Elementares. Seine Neufassung wird Klassik-Liebhaber ebenso erfreuen wie Fans der Moderne.

Getragen von der schier unglaublichen musikalischen Leistung des in Wien lebenden britischen Geigers Daniel Hope schwingt sich das Konzerthaus Kammermusikorchester Berlin zu einer hohen Leistung auf und lässt diese zeitlose Komposition von Vivaldi in der Neufassung von Max Richter hell erstrahlen. Dieses Experiment ist hervorragend gelungen!

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Text: Dennis Kresse