Nachdem die Arbeiten an den letzten Gov’t Mule-Alben beendet waren, zog sich Warren Haynes zurück, um an seinem dritten Soloalbum zu arbeiten. Ashes and Dust heißt es und bietet genau das, was man vom ehemaligen Allman Brothers Band-Mitglied und einem der besten Gitarristen, die es gibt, erwartet. Americana trifft auf Folk- und Country-Einflüsse und das ist der beste Soundtrack für eine lange Autofahrt, egal. ob man über die amerikanische Route 66 von Chicago bis nach Santa Monica/Kalifornen oder über die A3 von Köln-Dellbrück bis Köln-Ost fährt. Musik kennt keine Grenzen und keine Jahreszeiten und wer sich mit der Musik von Gov´t Mule oder Warren Haynes beschäftigt, der merkt, dass sie zeitlos ist.

Hier kann man so manche Fidel hören, die auf eine zumeist akustische Gitarre trifft und dazu kommt diese Mischung aus Blues und Bluegrass und dazu passt die kraftvolle Stimme von Haynes bestens. Im Gegensatz zu den epischen Soli von Gov’t Mule steht hier der Song im Vordergrund, er hat es ja auch oft genug bewiesen, wie gut sein Gitarrenspiel ist, Warren Hayne muss sich niemand mehr beweisen und diese Lockerheit zeichnet ein gutes Album aus.

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Text: Dennis Kresse