„Italia goes Cuba“, oder „Zucchero auf den Spuren des Buena Vista Social Club“. In Kubas Hauptstadt Havanna entstanden die Neuaufnahmen einiger bekannter Zucchero-Nummern, so wie sechs unveröffentlichten Nummern von Adelmo Fornaciari, wie der Italiener bürgerlicherseits heißt. Aufgenommen wurde die kubanische Session von Zucchero höchstselbst und von niemand geringerem als Don Was, einem der berühmtesten Produzenten aller Zeiten, der schon für Bob Dylan, The Rolling Stones, Ringo Starr oder Elton John hinter dem Mischpult saß und der mit seinem Freund Dave Weiss, in den frühen 1980er Jahren, als„Was (not was) selbst einige Hits wie Walk the dinosaur hatten.

Aber zurück zu La Sesion Cubana: Hier ist Zucchero in Bestform und brilliert wie in Guantanamera, jener Nummer, die schon viele der besten Sänger und Sängerinnen der letzten 80 Jahre gecovert haben. Sie passt Zucchero wie angegossen. Auch die anderen bekannten Nummern des Mannes aus der Emilia-Romagna kommen hier im Kuba-Sound präsentiert gut daher. Sei es Baila (Sexy Thing) oder Everybody’s Got To Learn Sometime, einer Nummer, die ursprünglich von den Korgis aufgenommen wurde.

Die neuen Titel wie Ave Maria No Morro, wo sich Zucchero vom brasilianischen Musiker Djavan unterstützen ließ, oder Love is all around passen sich wunderbar ins Konzept dieser Session.

Hasta siempre, comandante Zucchero.

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Text: Dennis Kresse