Family affairs – Familienangelegenheiten – sind etwas Persönliches. Und sie haben immer eine Geschichte. So wie die Songs, die Gustav Peter Wöhler Band in ihrem neuen, gleichnamigen Programm vorstellt: Hinter jedem Song steht eine Geschichte, stehen Erinnerungen und Gefühle, von denen so einige erlebbar werden in den Konzerten der Band. In bewährter Form haben Gustav Peter Wöhler und seine Musiker sehr persönliche Lieblings-Songs ausgewählt und arrangiert. Das Programm ist dabei diesmal vielleicht erdiger, die Songs kommen vor allem von bekannten und unbekannten Soul- und Bluesgrößen, von Neil Young oder Van Morrison, Peter Gabriel oder Randy Newman.

Seit vielen Jahren gehört Gustav Peter Wöhler inzwischen zu den bekannten Schauspielern im deutschen Film und Theater. Doch die Musik hat immer eine wesentliche Rolle neben der Schauspielerei gespielt – und so kann auch die Gustav Peter Wöhler Band inzwischen auf eine fünfzehnjährige Geschichte blicken. Neben Wöhler selbst sind in dem Quartett durchaus renommierte Namen zu finden: Der Bassist Olaf Casimir ist seit Jahren gut etabliert in der deutschen Jazzszene, Gitarrist Mirko Michalzik ist als Musiker, Komponist und Produzent eng verbunden mit Künstlern wie Annett Louisan, Stefan Gwildis oder Klaus Lage. Kai Fischer, der Pianist, hat ursprünglich ein klassisches Klavierstudium absolviert, heute spielt ist er unter anderem mit Ina Müller.

War die Gustav Peter Wöhler Band zunächst lange ein Geheimtipp mit wenigen Konzerten in Privatwohnungen und Theaterkellern, hat sie sich inzwischen zum Erfolgsprojekt mit Kultcharakter entwickelt. Das Quartett begeistert sein Publikum unverändert mit seiner persönlichen Art, mit liebevoll ausgewählten Songs – und nun auch seinen ganz eigenen Family Affairs.

Mit: Gustav Peter Wöhler – voc, Kai Fischer – piano, Olaf Casimir – bass, Mirko Michalzik – guitar

„Knapp zwei Stunden Konzert liegen da hinter allen Beteiligten, in denen Wöhler eine faszinierende Metamorphose hingelegt hat. In denen er vom ordentlichen Nachsänger eigener Lieblingssongs zur Rampensau geworden ist, die jede Zeile mit neuem Leben füllt. Die sich mit solcher Macht in Gefühlswelten hineinwirft, dass Zuschauer zu beobachten sind, die sich die Gänsehaut von den Unterarmen reiben oder verschämt Tränen aus dem Augenwinkel wischen.“
(Die Welt, 11. September 2013)

21.05.2014: Gustav Peter Wöhler mit Band im Bonner Pantheon.

www.gustavpeterwoehler.de

Text und Bild: Pressefreigabe